
Kirchen prägen viele Quartiere als Orte der Begegnung – doch oft bleiben diese Räume ungenutzt oder sind kaum finanzierbar. Gleichzeitig braucht es genau solche konsumfreien Treffpunkte.
Beim Arbeitskreistreffen haben wir deshalb neue Ansätze diskutiert: Die Berthold Leibinger Stiftung stellte den Ideenwettbewerb „churchground project“ vor, der Kirchengemeinden ermutigt, kreative und nachhaltige Nutzungskonzepte für ihre Räume zu entwickeln – gemeinsam mit lokalen Akteuren und mit Blick auf Übertragbarkeit.
Ein Impuls von Eberhard Schwarz zeigte zudem: Städte wie Stuttgart brauchen mehr Orte für Austausch, Teilhabe und Gemeinschaft. Kirchenräume bieten großes Potenzial als multifunktionale Treffpunkte – stehen aber auch unter Anpassungsdruck. Gleichzeitig bleiben sie wichtige Orte der Ruhe und Spiritualität.
Fazit: Transformation gelingt nur mit klaren Zuständigkeiten und verlässlicher Organisation. Offene Fragen bleiben bei Finanzierung, Verantwortung und Umnutzung.
