
Beim jüngsten Netzwerktreffen in der Stuttgarter Stadtmitte, im Treffpunkt 50plus, haben wir uns in rotierenden Kleingruppen intensiv über drei zentrale gesellschaftliche Herausforderungen im Gesundheitswesen ausgetauscht – mit spannenden Impulsen und konkreten Projektideen:
Caring Community – Sorgende Gemeinschaft steht für ein Selbstverständnis von Stadtteilen oder Kommunen und bezieht sich auf die Sorge für Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Dr. Jens Strube (Strube Stiftung) hat Fragen zum Konzept beantwortet, dass in anderen Städten bereits umgesetzt wird und angeregt, wie für Stuttgart ein entsprechendes Selbstverständnis entwickelt werden kann – wie können wir gemeinsame Projekte initiieren und umsetzen.
Clearing-Stelle und Gesundheitsfonds für Menschen ohne Krankenversicherung – die Betroffenengruppe ist höchst heterogen: Darunter sind Rentner:innen, Wohnungslose, Selbstständige oder chronisch psychisch Kranke. Dr. Katrin Gebicke (Bürgerstiftung Stuttgart) gab uns gemeinsam mit dem Gesundheitsplaner der Stadt Stuttgart, Athanasios Tsirikiotis, einen aktuellen Überblick zur Arbeit der Clearing-Stelle und die Notwendigkeit des Gesundheitsfonds.
Zur Entlastung pflegender Angehöriger stellte Verena Ortmann ein Modellprojekt der Erich Schumm Stiftung vor. Bei diesen sollen digitale „Kümmerer“ pflegende Angehörige unterstützen – mit dem Ziel, konkrete Hilfe zu leisten und Krankenhausaufenthalte zu vermeiden.
Das neue Format in Kleingruppen hat super funktioniert, der Austausch war bereichernd, praxisnah und motivierend.
Herzlichen Dank an alle Teilnehmenden für ihr Engagement und ihre Perspektiven und unsere Gastgeberin Bürgerstiftung mit dem Treff 50plus.